Frische dein Bett auf, ohne kochend heiß zu waschen
Es gibt kaum etwas Schöneres, als nach dem Duschen in knisternd frische Laken zu schlüpfen. Aber: Dein Bett sammelt schneller, als du denkst, Schweiß, Hautschüppchen und sogar Hausstaubmilben. All diese Rückstände sind wiederum ein Buffet für Bakterien. Regelmäßig zu waschen ist also kein Luxus – aber welche Einstellung ist die richtige an deiner Waschmaschine? Viele stellen automatisch 60 oder sogar 90 Grad ein. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch, dass das in den meisten Fällen gar nicht nötig ist.
Der Sweet Spot: 40 Grad
Für den Großteil deiner Bettwäsche sind 40 Grad die perfekte Temperatur. Bei dieser Einstellung hat das meiste Zeug keine Chance und deine Wäsche kommt einfach frisch aus der Trommel. Außerdem spart es Energie, denn die Maschine muss weniger arbeiten. Verwende ein gutes Waschmittel und achte auf die Dosierung: Etwa 35 Milliliter Flüssigwaschmittel sind in der Regel ausreichend. Mehr ist wirklich nicht sauberer. Weichspüler kannst du für den Duft verwenden, aber er macht deine Laken nicht unbedingt weicher oder sauberer.
Warum kühleres Waschen Vorteile hat
Waschen bei 40 Grad schont deine Bettwäsche. Baumwollfasern bleiben länger stark und Farben sehen länger schön aus, weil sie weniger strapaziert werden als bei hohen Temperaturen. Auch dein Geldbeutel profitiert: Eine niedrigere Temperatur bedeutet weniger Stromverbrauch – und das ist wiederum besser für die Umwelt.

Wann 60 Grad sinnvoll sind
Es gibt Ausnahmen. Hast du eine Hausstaubmilbenallergie oder möchtest aus gesundheitlichen Gründen zusätzliche Sicherheit, sind 60 Grad eine vernünftige Wahl. Die höhere Temperatur bekämpft hartnäckige Allergene etwas wirksamer. Auch wenn jemand im Haushalt krank war und du extra hygienisch waschen möchtest, kann ein heißes Programm helfen. Prüfe jedoch immer das Etikett von Bettbezug und Kissenbezügen, um Schäden am Stoff zu vermeiden.
Wähle das richtige Programm für Bettwäsche
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