4. Atemnot
Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge oder Anämie im Zusammenhang mit Nierenerkrankungen können auch bei leichter Aktivität Atemprobleme verursachen.
5. Anhaltende Rücken- oder Seitenschmerzen
Schmerzen in der Nähe des unteren Rückens oder der Seiten können auf eine Nierenentzündung, Infektion oder eine Verstopfung hinweisen.
6. Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen
Die Ansammlung von Giftstoffen kann die Verdauung beeinträchtigen und Übelkeit, Erbrechen, metallischen Geschmack oder Appetitlosigkeit verursachen.
7. Juckende Haut und Trockenheit
Ungleichgewichte in Mineral- und Abfallstoffen im Blut können starken Juckreiz und trockene, gereizte Haut auslösen.
8. Schlafprobleme und geistiger Nebel
Nierenfunktionsstörungen können zu Schlaflosigkeit, unruhigen Beinen oder Konzentrationsschwierigkeiten aufgrund von Giftstoffansammlungen im Blutkreislauf führen.
Warum frühes Handeln wichtig ist
Das Ignorieren dieser Symptome kann dazu führen, dass Nierenschäden unbemerkt fortschreiten. In fortgeschrittenen Stadien benötigen Patienten möglicherweise lebenslang mehrmals pro Woche Dialyse oder eine Nierentransplantation.
Wann man einen Arzt aufsuchen sollte
Jeder, der diese Symptome erlebt – insbesondere Personen mit Diabetes, Bluthochdruck, Fettleibigkeit oder einer familiären Vorgeschichte von Nierenerkrankungen – sollte umgehend eine medizinische Untersuchung in Anspruch nehmen. Blut- und Urintests können Nierenprobleme frühzeitig erkennen.
Fazit
Nierenerkrankungen sind oft vermeidbar und handhabbar, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Das Achten auf Warnzeichen und die schnelle medizinische Hilfe können helfen, irreversible Schäden und lebensverändernde Behandlungen zu vermeiden.
