Anne (23): Ältere Menschen sollten verpflichtet werden, kleiner zu wohnen – dann habe ich mehr Chancen auf ein Haus

Die emotionale Seite des Dableibens

Kritiker weisen darauf hin, dass ältere Menschen oft emotional an ihrem Haus hängen. Anne versteht das, hält das Argument aber für unvollständig. „Jeder gibt etwas auf“, sagt sie. „Ich gebe Selbstständigkeit, Zukunftspläne und mentale Ruhe auf.“ Ihrer Ansicht nach wird die emotionale Belastung junger Menschen strukturell unterschätzt. Beziehungen werden aufgeschoben, Kinder sind undenkbar, und Karriereentscheidungen werden nach Pendelzeit statt nach Ambition getroffen.

Kein Angriff auf Ältere, sondern auf das System

Anne betont, dass sie Ältere nicht als Feind sieht. Ihre Kritik richtet sich gegen eine Politik, die jahrzehntelang aufgeschoben wurde. „Politiker haben zu lange so getan, als würde der Markt es lösen.“ Das Ergebnis ist eine Generation, die alles tut, was von ihr verlangt wird, aber nirgends unterkommt. „Dann ist es logisch, dass man auf Umverteilung schaut“, sagt sie. „Nicht aus Wut, sondern aus Notwendigkeit.“

Eine unbequeme Frage, die offen bleibt

Ob verpflichtetes kleineres Wohnen die Lösung ist, darüber ist Anne nicht dogmatisch. Was sie jedoch sicher weiß: Nichts zu tun ist keine Option mehr. „Jede Lösung tut jemandem weh“, sagt sie. „Die Frage ist nur: wem.“ Vorerst liegt dieser Schmerz vor allem bei jungen Menschen. Und solange das so bleibt, wird die Wut weiter wachsen. „Ich verlange keinen Luxus“, schließt Anne. „Nur einen Platz, um anzufangen.“

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