„Wenn wir schon über erwachsenes Verhalten reden wollen, Dad“, sagte Caleb mit leiser, drohender Stimme, „dann lass uns darüber reden, was du mit dem Geld für Emmas Studium gemacht hast.“
Der Raum verstummte nicht nur, er erstarrte. Dianes Gesichtsausdruck veränderte sich augenblicklich: Die Maske der gütigen Großmutter zerbrach und wurde durch eine tiefsitzende, greifbare Angst ersetzt, die mir einen Schauer über den Rücken jagte. Und in Sekundenbruchteilen, als ich ihre verängstigten Gesichter sah, begriff ich mit einem Anflug von Übelkeit, dass dies nichts mit Disneyland zu tun hatte.
Kapitel 2: Das Lügenregister
Niemand rührte sich. Es war, als hätte Caleb einen Zauber gewirkt, der uns alle zu Stein verwandelt hatte.
Richard blinzelte schnell, seine Fassung schwand. „Studienfonds? Wovon redest du? Setz dich hin, Caleb. Du machst hier eine Szene.“
Caleb setzte sich nicht. Er umklammerte die Stuhllehne, seine Knöchel spiegelten die weiße Anspannung in Emmas Händen wider. „Das Konto, das du uns nach Emmas Geburt zur Verwaltung angeboten hast. Das Vormundschaftskonto. Das, von dem du sagtest, es würde schneller wachsen, wenn du dich darum kümmerst, weil du dich ja ‚mit dem Markt auskennst‘. Dieser Forschungsfonds.“
Ich spürte, wie der Boden unter meinen Füßen nachgab.
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