Die Trauer trieb mich in die Küche, wo ich unerwarteten Trost darin fand, Kuchen für Menschen zu backen, die ich nie treffen würde. Ich hätte nie gedacht, dass eines Tages ein Kuchen für mich ankommen und still und leise den Lauf meines Lebens verändern würde.
Mit sechzehn sah ich, wie meine Welt auseinanderfiel. Was folgte, war eine Trauer, so tief, dass sie mir jegliche Substanz raubte. Irgendwie führte mich diese Leere dazu, Kuchen für Palliativpatienten und die am meisten benachteiligten Patienten zu backen. Damals ahnte ich nicht, dass diese diskrete Geste der Liebe eines Tages auf unvorstellbare Weise zu mir zurückkehren würde.
Die Nacht, die alles veränderte, fand Mitte Januar statt, bei einer so eisigen Kälte, dass die Fenster zu weinen schienen. Ich kuschelte mich ins Bett, Kopfhörer auf, und isolierte mich vom vertrauten Lachen meiner Eltern, das im Wohnzimmer widerhallte.
Dann roch ich es: ein stechender, beißender Rauch, vermischt mit der eisigen Luft. Ich riss mir die Kopfhörer ab, gerade als der Feueralarm losging.
Mein Vater stürmte in mein Zimmer, seine Stiefel klapperten auf dem Boden. Er sagte kein Wort. Er packte mich am Arm, zog mich barfuß die Treppe hinunter und nahm mich mit nach draußen in den Schnee, nur im Schlafanzug.
Dann drehte er sich um und rannte zurück – zu meiner Mutter und meinem Großvater.
Keines davon kam heraus.
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