Ich backte Kuchen für Patienten in einem Hospiz, als ein Kuchen für mich ankam, und ich wäre fast ohnmächtig geworden.

Ich lachte – ein schrilles und überraschtes Lachen – und blickte zum Himmel hinauf.

"Aber... Sie wusste nicht einmal, wer ich war", sagte ich.

"Das hat sie wirklich", erklärte Paul. "Sie hat das Palliativpflegepersonal gebeten, dir zu helfen, dich selbst zu finden."

Eine Krankenschwester hatte meinen Mantel und Hut auswendig gelernt, folgte mir eines Abends und fand mich schließlich im Obdachlosenheim. Margaret wollte mir sehr leise danken.

Paul erzählte mir, wie sie blind wurde, wie sie die Aromen von Kuchen anhand des Geruchs errat, wie sie Stücke zum Teilen aufbewahrte und wie sie ein Tagebuch führte.

Er sagte, sie habe ihm einmal gesagt: "Wer auch immer sie ist, sie ist ruhig, jung und trauernd. Aber sie weiß trotzdem, was Liebe ist. »

Ich habe darum gebeten, mit Margaret zu sprechen.

Sie war eine pensionierte Bibliothekarin. Witwe. Kinderlos. Diagnostiziert mit Leberkrebs im vierten Stadium. Sie sprach kaum, bis die Kuchen ankamen.

Eine Zeit lang habe ich niemandem davon erzählt. Ich hatte Angst, dass die Wahrheit verschwinden würde, wenn ich sie laut offenbarte.

Da erfuhr Tante Denise davon – durch die Ankündigung des Erbschaftsverfahrens.

rief sie.

"Du schuldest mir etwas!" rief sie. "Ich habe dich nach dem Brand großgezogen. Ich bin deine Familie! »

"Du hast mir überhaupt nichts gegeben", sagte ich.
Ich legte auf und blockierte sie.

Ich wohne jetzt mit Margaret zusammen. Es riecht nach Zeder und Büchern. Es gibt ein Gewächshaus voller Rosen, das ihr Mann für sie gebaut hat.

Ich habe das Geld nicht angerührt.

Aber ich backe Kuchen in seiner Küche.

Ich bringe weiterhin Kuchen – ins Hospiz, ins Obdachlosenheim, ins Krankenhaus.

Ich werde nun eine Nachricht hinterlassen:

"Mit Liebe gekocht. Von jemandem, der schon einmal dort war."

Der Kuchen eines Fremden hat mein Leben verändert.

Aber es war seine Freundlichkeit – nicht das Haus oder das Geld –, die mir etwas gab, das ich seit Jahren nicht mehr gefühlt hatte.

Frieden.

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