„Ich brauche zwei Pizzen!“ Notruf einer verängstigten Frau – die Mitarbeiterin erkennt, dass sie in Not ist.

Nur zu Veranschaulichungszwecken

„Bist du in Gefahr?“, fragte Denise.

„Ja“, antwortete Jane.

„Keine Sorge. Ich verfolge jetzt Ihre IP-Adresse. Ist sonst noch jemand im Raum?“, fragte Denise und tippte wie wild auf dem Computer, um die IP-Adresse zu ermitteln.

„Ja. Bitte beeilen Sie sich. Meine Tochter und ich verhungern“, sagte Jane.

„Okay, Sie und Ihre Tochter sind also in Gefahr. Handelt es sich um einen Fall von häuslicher Gewalt?“, fragte Denise, öffnete ihren Notizblock und machte sich Notizen.

„Ja. P—Bitte liefern Sie die Pizza so schnell wie möglich“, antwortete Jane.

„Okay. Bleib einfach ruhig, Jane. Also, es ist ein Mann?“, fragte Denise.

„Ja“, sagte Jane.

„Ist er bewaffnet? Ist er allein?“, fragte Denise.

„Mit wem sprichst du? Leg auf!“, schrie der Mann.

„Ja… Und ja… Bitte, wir haben Hunger“, sagte Jane leise.

„Okay. Nur Geduld, Jane. Wir sind fast fertig und haben Ihren Standort. Hat Ihr Haus einen Hintereingang?“, fragte Denise.

„Nein, nur die Haustür“, sagte Jane. Plötzlich hörte Denise einen Mann am Telefon schreien.

„Mit wem sprichst du? Leg auf!“, schrie der Mann.

»Ich wollte gerade Pizza holen für –« begann Jane, bevor ein scharfes Klopfen am Telefon ertönte und die Verbindung unterbrochen wurde.

„Hallo? Jane? Jane, bist du noch da?“, fragte Denise, doch der Hörer war heruntergefallen.

Nur zu Veranschaulichungszwecken

Zum Glück hatte Denise die Adresse bereits ausfindig gemacht und ein Team zu Jane geschickt. Die Feuerwehr traf kurz nach Janes Telefonat am Haus ein. Sie kamen gerade noch rechtzeitig.

Sie traten die Tür ein und fanden Janes Mann betrunken vor. Jane und ihre Tochter hatten sich derweil weinend im Nebenzimmer versteckt. Die Wohnung war verwüstet, überall lagen Bierflaschen und Pizzakartons herum.

Die Brigade nahm Janes Ehemann noch am Tatort fest und brachte Jane und ihre Tochter zur Polizeiwache. Jane kannte die Anforderungen ihres Berufs und versuchte, sich nicht zu sehr an ihn zu binden.

Doch irgendetwas an diesem Fall weckte in ihr den Wunsch, weiter nachzuforschen. Sie wollte nur wissen, ob es Jane und ihrer kleinen Tochter gut ging.

Wie es der Zufall wollte, bat Jane darum, mit Denise zu sprechen, in der Hoffnung, sich persönlich bei ihr bedanken zu können. Eine von Denises Kollegen, die Janes Fall bearbeiteten, nahm Kontakt zu Denise auf, und diese vereinbarte ein Treffen mit Jane.

 

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