„Ich habe dich vergessen“, sagte ich leise.
Sie sah mich an.
„Nicht du selbst“, fügte ich hinzu. „Sondern wer du bist. Was du in dir trägst. Was du jeden einzelnen Tag gibst. Ich habe mich von Titeln und Gehältern ablenken lassen und vergessen, dass unsere ganze Welt nur dank dir funktioniert.“
Ihre Augen glänzten, aber sie weinte nicht.
„Ich brauche ihre Bestätigung nicht“, sagte sie leise. „Ich brauchte nur, dass du mir nicht das Gefühl gibst, klein zu sein.“
Das tat mehr weh als alles andere.
„Das werde ich nicht“, sagte ich. „Versprochen.“
Sie nickte kurz.
Es war noch keine Vergebung.
Aber es war ein Schritt.
Das Foto hängt jetzt in unserem Flur.
Nicht als Symbol für etwas, das sie vermisst hat – sondern als Erinnerung daran, wer sie schon immer war.
Und wie sieht es beim nächsten Wiedersehen aus?
Ich werde nicht der Grund sein, warum sie zu Hause bleibt.
Ich werde dafür sorgen, dass sie durch diese Tür geht und genau weiß, wie wertvoll sie ist.
