Merz gibt offen zu, dass die Regierung die Menschen bisher nicht erreicht hat.

Vom „Herbst der Reformen“ zur Standort-Krise

Image: IMAGO / Bernd Elmenthaler
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Erinnerungen werden wach an den groß angekündigten „Herbst der Reformen 2025“, der das Land auf Kurs bringen sollte. Stattdessen rutschten Wachstumsprognosen, während Haushalte unter gestiegenen Preisen ächzten. Merz gibt zu, die Versprechen nicht ausreichend erklärt zu haben – eine Seltenheit in der deutschen Spitzenpolitik.

Kommunikationspannen kosteten Glaubwürdigkeit, und die Unzufriedenheit schlug sich in Umfragen nieder. Doch noch bleibt offen, wie die Regierung das Vertrauen zurückgewinnen will.

 

 

 

 

Enttäuschte Verbände – und ein kleiner Hoffnungsschimmer

Image: IMAGO / Bernd Elmenthaler
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Große Branchenverbände lassen kaum Zweifel: „Erst Worte, dann Taten“, mahnt der Industrieverband. Viele fühlen sich an endlose Runden erinnert, in denen Reformen angekündigt, aber selten umgesetzt wurden. Gleichzeitig verweisen Merz und Finanzministerin Klingbeil auf eine Inflationsrate unter zwei Prozent und steigende Unternehmensgründungen – zarte Lichtblicke, die jedoch noch nicht in den Auftragsbüchern vieler Mittelständler ankommen.

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Die Regierung setzt auf bessere Erklärungen, doch die Geduld der Betriebe ist knapp. Bleibt die Frage, ob ein Kommunikationsschub reicht, um Investitionen zu locken.

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