Ein ungewohnt scharfer Vorstoß erschüttert die Rentendebatte

Der Wirtschaftsrat der CDU präsentiert nur Stunden vor der Regierungsklausur ein Strategiepapier, in dem er „explodierende Sozialabgaben“ als größte Bedrohung für den Standort Deutschland brandmarkt. Kernforderung: Streichung sämtlicher Sonderleistungen, die über die reguläre Anpassungsformel hinausgehen. Das beträfe vor allem die 2021 eingeführte Grundrente, von der aktuell rund 1,1 Millionen Menschen profitieren.
Begleitet wird das Papier von Berechnungen, wonach der Wegfall der Grundrente dem Bundeshaushalt bereits 2027 rund drei Milliarden Euro pro Jahr einsparen könnte. Ökonomen warnen allerdings, dass damit jede und jeder vierte Grundrenten-Bezieher unter die Armutsgrenze rutschen würde.
Lassen wir uns anschauen, wer genau hinter dem Vorstoß steckt – und warum er gerade jetzt kommt.
Das Konzept des CDU-Wirtschaftsrats im Detail

Hinter den Forderungen steht eine Arbeitsgruppe um Generalsekretär Wolfgang Steiner, die den „Generationenvertrag“ wieder ins Gleichgewicht bringen will. Neben der Grundrente sollen auch Mütterrente II, Freibeträge für Erwerbsminderungsrentner und die Höherbewertung von Kindererziehungszeiten auf den Prüfstand.
Besonders umstritten ist, dass selbst laufende Ansprüche nicht vollständig geschützt werden sollen. Die Autoren sprechen offen von einem „robusten Besitzstands-Eingriff“, um ab 2028 dauerhaft Beitragssätze unter 22 Prozent zu garantieren.
Doch wie reagieren Gewerkschaften und Sozialverbände auf diese radikale Agenda
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