Merz und Bas suchen den schmalen Grat

Kanzler Friedrich Merz lässt prüfen, ob ein Teil der Vorschläge in das bereits angekündigte „Renten-Zukunftsgesetz I“ eingearbeitet werden kann. Gleichzeitig betont Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), man dürfe „die soziale Balance nicht gefährden“. Hinter verschlossenen Türen ist von einem Kompromiss die Rede: Kürzungen ja, aber erst ab 2030 und gekoppelt an eine neue Aktivrente, die Zuverdienste bis 2.000 Euro steuerfrei stellt.
Union und SPD ringen zudem um einen Härtefallfonds, der extreme Einkommensverluste abmildern soll. Doch ob das verfassungsrechtlich reicht, bleibt offen – und die Opposition wittert Wahlkampfmunition.
Damit rückt eine mögliche Rentenschlacht im Superwahljahr 2026 in greifbare Näh
Der Generationenkonflikt flammt neu auf

Bei den unter 35-Jährigen finden die Kürzungspläne erstaunlich viel Zuspruch: In einer aktuellen Umfrage befürworten 52 Prozent Einschnitte, wenn dadurch ihre eigenen Beiträge sinken. Studentische Initiativen feiern das Papier als „erste echte Entlastungsidee seit Jahren“.
Gleichzeitig wächst bei vielen älteren Menschen die Angst, nach Jahrzehnten harter Arbeit zum Sparposten zu werden. Erste Senior*innen-Proteste formieren sich in Nordrhein-Westfalen, unterstützt von Bürgerinitiativen.
Bleibt die Frage: Wie ließe sich ein Kompromiss finden, der beide Seiten nicht völlig überfordert?
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