Schlechte Nachrichten? Das solltest du wissen, wenn du mit diesem Impfstoff geimpft bist

Nicht nur wie viel, sondern auch wie stark

Die Forschenden schauten nicht nur, ob Antikörper vorhanden waren, sondern auch, wie kraftvoll sie das Virus neutralisieren konnten. Auch dabei schnitt Pfizer besser ab. Die Antikörper in der Nasenschleimhaut nach Pfizer erwiesen sich als wirksamer bei der Neutralisierung des Spike-Proteins als jene nach AstraZeneca. Der Unterschied liegt also sowohl in der Präsenz als auch in der Qualität der lokalen Abwehr.

Interessantes Detail: Eine durchgemachte Covid-19-Infektion brachte in dieser Untersuchung keinen messbaren Vorteil hinsichtlich der lokalen Nasenreaktion nach der Impfung. Mit anderen Worten: Selbst wenn du bereits Corona hattest, führt das nicht automatisch zu einer stärkeren Bildung von Antikörpern in der Nase nach deiner Spritze. Die Art der Impfung scheint hier stärker zu wiegen als deine Infektionsvorgeschichte.

Was bedeutet das für Ansteckung und Verbreitung?

Wenn du in der Nase weniger oder weniger starke Antikörper hast, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass das Virus dennoch eindringt und sich kurzzeitig vermehren kann. Das kann Auswirkungen auf das Risiko einer Ansteckung nach der Impfung und möglicherweise auch auf die Übertragbarkeit haben. Das heißt nicht, dass AstraZeneca keinen Schutz bietet – Impfstoffe schützen vor allem gut vor schwerer Krankheit –, aber der Unterschied in der lokalen Abwehr kann erklären, warum manche Menschen nach der Impfung dennoch infiziert werden.

Warum zusätzliche Forschung zur Nasenimmunität nötig bleibt

Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, nicht nur im Blut zu messen, sondern gerade auch an der Stelle, an der das Virus eindringt. Das Vorhandensein und die Stärke der Antikörper in deiner Nase können viel über das Risiko einer Infektion und Transmission aussagen. Weitere Studien sind nötig, um zu verstehen, wie verschiedene Impfstoffe diese lokale Verteidigung anstoßen und wie sich das zu neuen Varianten verhält, die weiterhin auftauchen.

Zudem ist es sinnvoll zu untersuchen, wie lange diese Nasenantikörper bestehen bleiben, ob Booster darauf Einfluss haben und ob Kombinationen von Impfstoffen andere Ergebnisse liefern. Je besser wir das erfassen, desto präziser können wir den Schutz durch Impfstoffe beurteilen.

Was kannst du inzwischen selbst tun?

Bis mehr Klarheit herrscht, ist es weiterhin klug, aufmerksam für die Einschränkungen bestimmter Impfstoffe zu sein. Halte dich an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, besonders in Zeiten mit starker Viruszirkulation. Bleibe über neue Erkenntnisse und Empfehlungen informiert, und zögere nicht, bei Zweifeln deinen Hausarzt oder die GGD zu fragen. Indem wir Informationen teilen und einander wachsam halten, verringerst du das Risiko der Verbreitung und trägst dazu bei, dich selbst und die Menschen um dich herum besser zu schützen.

Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.