Ich kopierte das Audio in einen versteckten Ordner, schickte es an meine beste Freundin Sofia und schrieb ihr:
"Behalte es für mich. Es ist dringend. Stellen Sie keine Fragen. Ich rufe dich später an."
Sie antwortete sofort:
"Okay." Ich hab's. Geht es dir gut?
Ich starrte auf die Nachricht, bevor ich antwortete:
"Fürs Erste."
Ich wusch mein Gesicht, zog einen cremefarbenen Rollkragenpullover an, von dem Javier einmal sagte, dass er mich wie zwanzig aussehen ließ, und ging nach unten. Beim Frühstück habe ich das Essen kaum geschmeckt. Javier stellte mir einen Teller hin und lächelte.
"Iss gut. Wir haben eine lange Reise vor uns."
Alles, woran ich denken konnte, war: Was hast du heute für mich vorbereitet?
Ich wusste nicht, wo ich die Beruhigungsmittel versteckt hatte, aber ich versprach mir, nichts von dem, was sie mir gab, zu nehmen.
Und tatsächlich, später im Auto bot er mir zwei Tabletten ohne Etikett an.
"Wegen Seekrankheit", sagte er. "Ein befreundeter Arzt hat sie mir gegeben."
Ich tat so, als würde ich zweifeln.
"Ich nehme sie, wenn wir näher an den Bergen sind."
Er lächelte, aber für einen Moment sah ich ein Funkeln in seinen Augen: Ärger, vielleicht Misstrauen.
Die Reise ging weiter. Die Sonne kam heraus. Die Straße begann zu steigen. In der Ferne erschienen die Spuren des Berges.
Dann klingelte mein Telefon.
Meine Schwiegermutter.
Ich nahm ab und schaltete den Lautsprecher ein.
Die vollständige Kochanleitung finden Sie auf der nächsten Seite oder durch Klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“ (>). Vergessen Sie nicht, den Beitrag mit Ihren Freunden auf Facebook zu teilen.
