Nach jahrelanger Unfruchtbarkeit konnten wir endlich unsere neugeborene Tochter mit nach Hause nehmen. Doch während ihres ersten Bades erstarrte mein Mann, starrte ihr auf den Rücken und rief: „Wir können sie nicht behalten.“ In diesem Moment wusste ich, dass etwas furchtbar schiefgelaufen war.
Ich stand neben der Babywanne und sah meinem Mann Daniel beim Baden unseres Babys zu.
Er beugte sich über die Badewanne, eine Hand stützte ihren zarten Nacken, die andere goss ihm mit einem Plastikbecher warmes Wasser über die Schulter. Er bewegte sich, als würde er mit Glas hantieren.
Zehn Jahre voller Kalender, Bluttests, Injektionen, Termine und Verluste, die für niemanden außer uns von Bedeutung waren.
Und nun war Sophia endlich da.
Unsere Tochter.
Es fiel mir immer noch schwer, das zu sagen, ohne das Gefühl zu haben, gleich in Tränen auszubrechen.
Unsere Leihmutter Kendra hatte einige Tage zuvor entbunden.
Selbst jetzt noch wirkte alles unwirklich.
Wir hatten die Leihmutterschaft sorgfältig geplant. Anwälte. Verträge. Beratung. Medizinische Untersuchungen. Jedes Formular wurde unterzeichnet, jede Grenze festgelegt.
Wir glaubten, Struktur könne uns vor Schmerz schützen.
Vielleicht war das naiv.
Als Kendra uns nach dem erfolgreichen Transfer weinend anrief, weinte ich auch. Als beim ersten Ultraschall der Herzschlag auf dem Bildschirm erschien, musste Daniel sich setzen.
Bei jedem Termin sahen wir zu, wie unsere Tochter im Körper einer anderen Frau heranwuchs, und versuchten, nicht daran zu denken, wie zerbrechlich unser Glück immer gewesen war.
Die Schwangerschaft war problemlos verlaufen.
Keine Bedenken, keine Warnungen und kein Anzeichen dafür, dass uns auf der anderen Seite etwas erwarten würde.
Daniel drehte Sophia vorsichtig um, um ihr den Rücken abzuspülen.
Dann erstarrte er.
Zuerst dachte ich, er sei nur vorsichtig, aber dann kippte der Becher in seiner Hand und Wasser ergoss sich in die Badewanne. Er schien es nicht zu bemerken.
"Dan?"
Er hat nicht geantwortet.
„Dan! Was ist los?“
Sein Blick war auf einen Punkt an ihrem oberen Rücken gerichtet, weit aufgerissen und unbeweglich, was mir ein eisiges Gefühl in der Brust verursachte.
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