Warum Menschen, die ihre Haare ergrauen lassen, andere oft verunsichern

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Graue Haare weigern sich, sich für das Altern zu entschuldigen

In vielen Kulturen gilt das Altern als etwas, das man beschönigen, kaschieren oder höflich verbergen sollte. Graue Haare tun nichts davon. Sie sind sichtbar. Ehrlich. Unverfälscht.

Deshalb erwarten die Menschen oft von Menschen mit grauen Haaren, dass sie sich erklären – ihre Entscheidung rechtfertigen, andere versichern, dass sie nicht „aufgegeben“ haben. Wenn keine Erklärung kommt, kann das Schweigen als konfrontativ empfunden werden.

Nicht etwa, weil es aggressiv ist, sondern weil es sich weigert, sich zu entschuldigen.

Es repräsentiert ein anderes Verhältnis zur Zeit.

Das Ergrauen der Haare spiegelt oft einen psychologischen Wandel wider: vom Widerstand gegen die verschiedenen Lebensphasen hin zu deren Integration. Vom Bestreben, jünger zu wirken, hin zur Akzeptanz des eigenen Selbst als Ganzes.

Diese Art, mit Zeit umzugehen, kann diejenigen verunsichern, die noch immer dagegen ankämpfen. Sie führt eine andere Erzählung ein – eine, in der der Wert nicht an die Jugend gebunden ist und die Identität nicht auf ihre gesellschaftlich am meisten belohnte Form beschränkt ist.

Für diejenigen, die noch nicht bereit sind, diese Sichtweise anzunehmen, kann die Anwesenheit einer Person, die dies bereits getan hat, destabilisierend wirken.

Das Unbehagen hat selten mit Haaren zu tun.

Letztendlich verunsichern Menschen, die ihr Haar ergrauen lassen, andere nicht durch die Farbe oder den Stil. Sie verunsichern andere vielmehr, weil sie etwas still Radikales verkörpern: Akzeptanz ohne Entschuldigung.

Sie spiegeln Autonomie wider. Sie legen kulturelle Ängste offen. Sie stellen Erwartungen in Frage, ohne um Erlaubnis zu fragen.

Und in einer Welt, die auf Leistung basiert, bleibt Widerstand – selbst stiller Widerstand – selten unbemerkt.

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