Wenn Ihr Partner zuerst verstirbt — Vermeiden Sie diese 5 Fehler, um nach dem 60. Lebensjahr ein friedliches und erfülltes Leben zu führen.

Der Verlust eines Menschen, mit dem man jahrelang sein Leben, seine Gewohnheiten und Erinnerungen geteilt hat, verändert alles. Die Stille im Haus, die Leere und das Fehlen kleiner Gewohnheiten können sich schwerer anfühlen als jedes Wort. In diesem Moment der Trauer treffen viele Menschen impulsive Entscheidungen, die, ohne es zu ahnen, die folgenden Jahre zu einem ständigen Kampf statt zu einer Zeit der Ruhe machen.

Trauer ist natürlich. Verwirrung auch. Doch wahre Weisheit nach einem Verlust liegt nicht nur darin, zu wissen, was zu tun ist, sondern auch darin, Nein zu sagen. Bestimmte Fehler zu vermeiden, kann Ihr emotionales Wohlbefinden, Ihre finanzielle Stabilität und Ihre persönliche Würde in dieser neuen Lebensphase schützen.

Hier sind fünf Entscheidungen, die Sie vermeiden sollten.

1. Treffen Sie wichtige Entscheidungen nicht zu schnell.

Die ersten Monate nach einem Verlust sind von starken Emotionen geprägt. Es ist der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, um das Haus zu verkaufen, Vermögen aufzuteilen, umzuziehen oder finanzielle Verpflichtungen einzugehen.

Viele Menschen nehmen drastische Veränderungen vor, einfach weil der Schmerz ihre gegenwärtige Situation unerträglich macht. Doch was heute unerträglich erscheint, kann morgen schon ein Zufluchtsort voller wertvoller Erinnerungen sein.

Klarheit kommt langsam. Sich Zeit zu nehmen ist keine Schwäche, sondern Schutz. Entscheidungen, die Ihre Zukunft betreffen, sollten aus innerer Ruhe und nicht aus Traurigkeit getroffen werden.

2. Isoliere dich nicht und zieh dich aus Trauer nicht zurück.

Nach dem Tod eines Partners lastet die Stille schwer. Allein eingenommene Mahlzeiten, lange Nächte und Morgen ohne Gesellschaft können die Versuchung wecken, sich von der Welt zurückzuziehen.

Das Problem ist, dass anhaltende Isolation weder die Liebe schützt noch das Andenken an einen geliebten Menschen ehrt. Sie schürt nur die Trauer und schwächt den Lebensmut.

Das Leben ist nicht zu Ende, es hat nur seine Form verändert. Der Kontakt zu anderen Menschen, Gespräche, ein gemeinsamer Kaffee, die Teilnahme an Aktivitäten oder sozialen Gruppen helfen, das Herz offen zu halten.

Den Verstorbenen zu ehren bedeutet nicht, in Trauer zu versinken, sondern vielmehr, das Leben mit Sinn fortzusetzen.

3. Verlieren Sie nicht die Kontrolle über Ihre Finanzen.

Nach einem Verlust sind viele ältere Menschen finanziell auf Kinder oder Verwandte angewiesen. Manchmal beginnt es mit kleinen Gefälligkeiten: Jemand bezahlt eine Rechnung, erledigt Papierkram oder verwaltet das Geld.

Doch mit dem Verlust der finanziellen Unabhängigkeit geht auch die Fähigkeit verloren, freie Entscheidungen zu treffen.

Die Kontrolle über Renten, Ersparnisse, Versicherungen und Konten zu behalten, ist ein Zeichen des Respekts vor sich selbst und dem Leben, das man sich mit seinem Partner aufgebaut hat.

Professionellen Rat einzuholen ist durchaus legitim. Aus Angst oder Traurigkeit die Kontrolle völlig aufzugeben, kann zu Problemen führen, die schwer zu beheben sind.

4. Ziehen Sie nicht überstürzt zu Verwandten.

 

 

 

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