Einer der sensibelsten Punkte ist meist die Art und Weise, wie Anliegen geäußert werden. Fragen, die aus Zuneigung entstehen, können als ständiges Hinterfragen interpretiert werden. Fragen zur Arbeit, zum Partner oder zur Erziehung der Enkelkinder können als verdeckte Kritik wahrgenommen werden. Wenn der Dialog seinen unterstützenden Ton verliert und zu einer dauerhaften Bewertung wird, beginnt die Kommunikation zu verschlechtern.
Auch die Frage der Grenzen ist zentral. Im Erwachsenenalter versuchen Kinder, ihre eigenen Regeln und Entscheidungen zu definieren. Wenn sie versuchen, bestimmte Grenzen zu setzen – zum Beispiel um bestimmte Gesprächsthemen zu vermeiden – tun sie dies nicht unbedingt, um auszuschließen, sondern um Harmonie zu bewahren. Wenn diese Wünsche jedoch abgewiesen oder heruntergespielt werden, erhalten sie die Botschaft, dass ihre emotionalen Bedürfnisse keinen Raum haben. Mit der Zeit ist der einfachste Weg, Konflikte zu vermeiden, ein Schritt zurückzutreten.
Ein weiterer häufiger Faktor ist die Schwierigkeit, Wunden aus der Vergangenheit zu schließen. In manchen Familien tauchen alte Streitigkeiten bei jedem Treffen wieder auf. Sich an frühere Fehler oder Vorwürfe zu erinnern, hindert dich daran, eine neue Beziehung aufzubauen. Für viele erwachsene Kinder kann die Rückkehr ins Elternhaus bedeuten, Dynamiken wiederzuentdecken, von denen sie glaubten, sie überwunden zu haben. Diese ständige Wiederholung erzeugt Müdigkeit und verstärkt die Lücke.
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