Obwohl die Feige in vielen slawischen Ländern eher harmlos als „Du kriegst nichts“ (russisch: Schisch) verwendet wird, ist in anderen Regionen Vorsicht geboten:
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Türkei und Griechenland: Hier kann die Geste (Nah!) als hochgradig beleidigend wahrgenommen werden, vergleichbar mit dem erhobenen Mittelfinger. Sie steht für eine aggressive Ablehnung oder eine sexuelle Herabwürdigung.
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Südeuropa: In Italien oder Portugal ist die Geste oft ein Zeichen für „Pech gehabt“ oder „Du bist leer ausgegangen“.
4. Die psychologische Komponente: Die Faust als Schutzraum
Warum machen wir instinktiv eine Faust, wenn wir uns unsicher fühlen? Der Daumen ist unser verletzlichster Finger, aber auch derjenige, der uns Handlungsfähigkeit verleiht.
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Einkapselung: Indem wir den Daumen in die Finger legen, schützen wir symbolisch unser „Ich“. Es ist eine Geste der inneren Sammlung. In Stresssituationen kann das unbewusste Formen einer Feige in der Hosentasche helfen, sich energetisch abzugrenzen.
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Die kindliche Magie: Das Spiel „Ich hab deine Nase“ nutzt die Feige, um Kindern den spielerischen Verlust und das Wiederfinden eines Teils ihrer selbst beizubringen. Es ist die erste Lektion in Symbolik: Etwas ist da, was man nicht sieht (der Daumen), und etwas fehlt, was eigentlich da sein sollte (die Nase).
5. Die Feige als « Stilles Nein » im Alltag
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