Die Anatomie der Feige: Zwischen Fruchtbarkeit und Abwehr
Die „Manus Figa“ (Feigenhand) ist weit mehr als eine bloße Handhaltung. Ihr Name leitet sich von der Frucht ab, die in der Antike aufgrund ihrer Form und der vielen Kerne als Symbol für das Weibliche und die Fruchtbarkeit galt.
1. Ein antikes Amulett gegen den « Bösen Blick »
In der römischen Antike war die Feige ein mächtiges Schutzsymbol (Apotropaion). Man glaubte, dass obszöne oder sexuelle Symbole böse Geister ablenken oder verwirren könnten.
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Der Fokus-Wechsel: Wenn jemand Unheil heraufbeschwören wollte (den Neid oder den „bösen Blick“), machte man die Feige in der Tasche oder offen vor dem Körper. Die Geste sollte die negative Energie „lächerlich“ machen und so ihre Kraft brechen.
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Archäologische Funde: In ganz Europa wurden kleine Anhänger aus Koralle, Silber oder Elfenbein in Form der Feigenhand gefunden, die bereits Kinder an ihren Halsketten trugen, um Krankheiten abzuwehren.
2. Die Feige in Brasilien: Das Symbol des Glücks
Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Bedeutung wandelt, wenn man den Ozean überquert. In Brasilien ist die Figa ein durchweg positives Symbol.
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Das Glück festhalten: Hier gilt die Geste nicht als Beleidigung, sondern als Talisman für Glück und Erfolg. Man findet sie als riesige Holzstatuen in Häusern oder als winzige Goldanhänger.
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Die Regel des Schenkens: Traditionell sagt man in Brasilien, dass eine Figa nur dann ihre volle Schutzkraft entfaltet, wenn man sie geschenkt bekommt, anstatt sie selbst zu kaufen.
3. Regionale Warnung: Wo Vorsicht geboten ist
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